ÖHGB-Delegation in Brüssel
Dialog mit Parlament und Kommission
Vom 18. bis 19. November 2025 bereiste eine 15-köpfige österreichische Delegation – überwiegend Funktionäre der Landesverbände, begleitet vom Präsidenten des ÖHGB – die „Hauptstadt Europas“. Zwei intensive Tage voller spannender Gespräche und wertvoller Einblicke in die Abläufe der EU standen auf dem Programm.
Am ersten Tag trafen die Teilnehmer drei Europaabgeordnete: Massimiliano Salini (EVP), Moritz Körner (FDP) und Céline Imart (EVP). Beim gemeinsamen Abendessen stieß der österreichische Europaabgeordnete Lukas Mandl dazu, wodurch sich der Austausch vertiefte.
Am zweiten Tag ging es weiter zur Generaldirektion Wettbewerb. Präsident Dr. Martin Prunbauer präsentierte die Rolle des ÖHGB beim Schutz des Privateigentums und beleuchtete die wohnpolitische Situation in Österreich. Daraus entstand eine lebhafte Diskussion mit Dr. Barbara Brandtner, Direktorin der Generaldirektion Wettbewerb, ihrem Stellvertreter Marc Chovino und den Teilnehmern. Schnell wurde klar: Die Rahmenbedingungen in den einzelnen Mitgliedstaaten unterscheiden sich stark – der direkte Dialog auf EU-Ebene ist daher besonders wertvoll.
Den Abschluss bildete ein Treffen mit EU-Kommissar Dr. Magnus Brunner, dem der ÖHGB seit vielen Jahren vertraut ist. Er machte deutlich, dass „Brüssel“ kein anonymer Machtapparat ist, sondern die Ergebnisse gemeinsamer Abstimmungs- und Gesetzgebungsprozesse von Kommission, Parlament und Rat widerspiegelt. Österreich sitzt dabei mit am Tisch.