Außenfassade Altbau-Gebäude

Unsere Anliegen an eine neue Bundesregierung

Der Österreichische Haus- und Grundbesitzerbund Steiermark als Interessenvertretung aller EigentümerInnen im Bundesland Steiermark sieht es als eine seiner wichtigsten Aufgaben an, auf die Sorgen und Probleme seiner Mitglieder einzugehen und für diese zu kämpfen. Als starke „Stimme“ der steirischen Haus-, Grund- und WohnungsbesitzerInnen bemüht man sich dort sehr darum, deren Anliegen auch an die Entscheidungsträger der zukünftigen Bundesregierung heranzutragen und auf Missstände in der privaten Wohnwirtschaft aufmerksam zu machen. Ein Katalog der wichtigsten Anliegen wird persönlich von den Vertretern des ÖHGB Steiermark beim Wahlsieger und voraussichtlich zukünftigen Bundeskanzler Sebastian Kurz vorgelegt werden.

ÖHGB Steiermark als unüberhörbare Stimme für steirische EigentümerInnen

Dazu gehören u.a. Stellungnahmen, Presseinformationen, laufende Informationsveranstaltungen und auch Hinweise auf maßgeschneiderte Fortbildungsangebote. Schwerpunkt der Inhalte dieser Kommunikationsarbeit als Interessenvertretung ist es, neben der täglichen Mitgliederbetreuung, die Mitglieder über das aktuelle Wohnrecht, rechtliche und steuerliche Rahmenbedingen zu informieren, sowie wichtige Kontakte herzustellen und diese im Interesse der steirischen EigentümerInnen zu nutzen. So geschehen auch in vielen Gesprächen und bereichernden Diskussionen am kürzlich stattgefundenen Eigentümertag in Graz.

5-Punkte-Katalog der wichtigsten Anliegen der privaten Wohnwirtschaft

Nach der Wahl im Oktober 2017 wird eine neue Bundesregierung in Österreich angelobt werden. Darum wurde seitens des ÖHGB Steiermark. Ein aktueller 5-Punkte-Katalog der wichtigsten Anliegen im Sinne der Mitglieder verfasst:

  1. Augenmaß und faire Berücksichtigung der Interessen von Mietern und Vermietern bei einem neuen Mietrecht, wie z.B. angemessene Mieten bei umfassend sanierten Objekten
  2. Neuregelung der Eintrittsrechte – Abschaffung des „Mietadels“
  3. Steuerliche Anreize und Sofortabsetzung von Instandsetzungsmaßnahmen
sowie mehr Investitionsanreize bei Mietwohnungen
  4. Rechtsicherheit bei Gesetzen, Verordnungen und den Auflagen bei Bewilligungsbescheiden
  5. Nachbesserung bei Normen und Standards für geeignete Rahmenbedingungen im Sinne von leistbarem Bauen und Sanieren

Diese Zusammenfassung bildet komprimiert die aktuellen und zukünftigen wichtigsten Sorgen der EigentümerInnen und VermieterInnen, nicht nur in der Steiermark, ab.
Denn, sollte ein sog. Universalmietrecht eingeführt werden, sieht dieses lt. letzten kolportierten Vorschlägen auch gesetzliche Mietobergrenzen vor. Diese würden Immobilien quasi per Gesetz entwerten, egal ob sie nun vermietet werden oder nicht. Denn dadurch vermindert sich auf einen Schlag der Ertragswert einer Immobilie, wovon fast 60 Prozent aller ÖsterreicherInnen betroffen wären. „Es kann doch nicht sein, dass angespartes und dann in Immobilien investiertes Kapital per Gesetz zusätzlich belastet bzw. entwertet wird, nur um den Wohnungsmarkt zu entlasten. Das Schaffen von Wohnraum gehört in den Verantwortungsbereich der Politik und ist nicht Hauptaufgabe der privaten Wohnwirtschaft“, gibt der ÖHGB Steiermark, die vielfache Meinung der EigentümerInnen wider.

Existenzgefährdende Belastungen durch Mietobergrenzen & Steuern

Auch die Steuerreform 2015/16 hat sich als wenig konstruktives Steuerungselement für die Belebung des Wohnungsmarktes erwiesen. Sind doch durch rückwirkende Eingriffe in die AfA (Abschreibung für Abnutzung) bei vermieteten Immobilien erhebliche Belastungen hinzugekommen und damit weitere Investitionen massiv gebremst worden. „Auch hier wäre nachzubessern. Denn nur noch wenige sind bereit, in Mietwohnungen zu investieren, während die Investitionen in das Wohnungseigentum boomen“.

Der ÖHGB Steiermark bemüht sich sehr um ein Treffen mit den Verantwortlichen der zukünftigen Bundesregierung, um die Anliegen der steirischen EigentümerInnen und VermieterInnen schon während der Koalitionsverhandlungen vorzubringen und gegeben falls in diese einfließen zu lassen. „Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um die Sorgen und Interessen der privaten Wohnwirtschaft an den maßgeblichen Stellen zu deponieren.

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