AGB Hausbesitzerbund Steiermark

Wir möchten Sie mit den wichtigsten Bestimmungen der Statuten über Zweck und Ziel des Verbandes sowie über die Rechte und Pflichten der Mitglieder bekannt machen.

Der Landesverband Steiermark des ÖHGB ist ein überparteilicher Verein und bezweckt, die Interessen der Haus- und Grundbesitzer sowie der Wohnungseigentümer im Allgemeinen sowie seiner Mitglieder im Besonderen zu wahren und zu fördern. Zu diesem Zweck veranstaltet der Verband öffentliche Versammlungen, Enqueten, Veranstaltungen und gibt Druckschriften heraus.

Der Verband gewährt seinen Mitgliedern Unterstützung bei Abschluss des Mietvertrages sowie bei Differenzen, die sich aus dem Mietverhältnis gegenüber dem Mieter ergeben.
Die Funktionäre und Angestellten des Verbandes sind gemäß § 37 Abs. 3 Z. 11 Mietrechtsgesetz befugt, im außerstreitigen Verfahren die Mitglieder beim Schlichtungsamt der Gemeinde und bei den Gerichten erster und zweiter Instanz zu vertreten. Diese Vertretung der Mitglieder ist kostenlos, Gerichts- kosten und Spesen sind von den Parteien zu tragen.

Der Landesverband Steiermark des ÖHGB kann in folgenden Angelegenheiten bei der Schlichtungsstelle bzw. bei den Zivilgerichten vertreten:

  • Anerkennung als Hauptmieter bei fingierten Untermietverträgen
  • Durchführung von Erhaltungs- und Verbesserungsarbeiten
  • Durchsetzung der Anbotspflicht, wenn nebengelegene Räume frei werden
  • Durchsetzung einer Veränderung (Verbesserung) des Mietgegenstandes
  • Durchsetzung des Wohnungstausches
  • Überprüfung der Rechtmäßigkeit des Mietzinses
  • Verteilung der Gesamtkosten und Anteil eines Mietgegenstandes an den Gesamtkosten
  • Erhöhung des Hauptmietzinses
  • Legung einer Abrechnung zum 30. Juni über die Hauptmietzinseinnahmen, die Betriebskosten, die Aufwendungen für Lift und Zentralheizung sowie über den Erhaltungsbeitrag
  • Anteil der Kosten und laufenden öffentlichen Angaben
  • Angemessenheit des Erhaltungsbeitrages
  • Sämtliche in § 52 Abs.1 WEG genannte Verfahren Anspruch auf den Rechtsschutz haben in der Regel nur Mitglieder, die die Beiträge rechtzeitig entrichtet haben. Die Vertretung erfolgt grundsätzlich durch vom Verband gestellte Juristen gegen Ersatz der Barauslagen (Gerichtsgebühren, Porto, Kopien, Fahrtspesen etc.).

Ordentliches Mitglied kann jede eigenberechtigte physische Person werden, die ein Haus, einen Hausanteil eine Wohnung oder einen Grund besitzt, deren Eltern, Vormünder, Kuratoren oder von ihnen als Vertreter namhaft gemachte Hausverwalter.
Außerordentliches Mitglied kann jede eigenberechtigte physische Person werden.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Pflichten der Mitglieder:

  • Einhaltung der Statuten
  • Bezahlung des Mitgliedsbeitrages und der Barauslagen
  • Information nach bestem Wissen und Gewissen
  • Bekanntgabe der neuen Adresse bei Wohnungswechsel

Die Mitgliedschaft endet:

a) infolge einer schriftlichen Austrittserklärung mittels eingeschriebenem Brief. Der Austritt kann nur am Ende eines jeden Kalenderjahres unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist erklärt werden. Alle Beiträge bis zu diesem Termin sind zu bezahlen.
b) durch Ausschluss, wenn ein Mitglied seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder sich den Verband schädigende Handlungen zuschulden kommen lässt.

Den ordentlichen Mitgliedern steht das aktive und passive Wahl- und Stimmrecht in den Vereinsversammlungen zu.Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsstatuten, die Beschlüsse der Hauptversammlungen und des Vorstandes einzuhalten sowie die Vereinsbeiträge rechtzeitig einzuzahlen.

Die Bestimmung der Leitungsmitglieder erfolgt durch Ihre Wahl in der alle fünf Jahre stattfindenden Hauptversammlung.

Persönliche Rechtsberatungen finden nur nach vorheriger Terminvereinbarung in der Beratungsstelle Graz statt:

  • Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 13:00 Uhr und am Nachmittag nach Vereinbarung.